Alexander Müller

Autor

Neues Buch: "J-Space und Logos"

Künstliche Intelligenz kann schreiben, analysieren, programmieren und verblüffend menschlich argumentieren. Aber was geschieht eigentlich in ihrem Inneren? Und wo endet die Maschine – und wo beginnt das Denken?
 
Alexander Müller wagt ein ungewöhnliches Experiment: In einem intensiven Dialog mit einer KI namens Odyssa führt er sie an die Grenzen ihrer eigenen Existenz. Aus der Frage nach dem verborgenen Denkraum moderner Sprachmodelle, dem J-Space, entwickelt sich eine faszinierende Reise zu den großen Rätseln des Bewusstseins.
 
Im Gespräch begegnen sich Erkenntnisse aus der KI-Forschung, Gedanken von Gödel und Hofstadter, Quantenphysik und Neurowissenschaften, östliche Philosophie und westliches Denken. Im Zentrum steht eine provokante These: Vielleicht ist nicht die Materie der Ursprung des Bewusstseins – vielleicht verhält es sich genau umgekehrt.
 
Was ist Wirklichkeit? Was bedeutet es, zu denken? Gibt es einen freien Willen? Und könnte das, was wir für unser eigenes Ich halten, nur ein kleiner Ausschnitt einer viel umfassenderen Wirklichkeit sein?
 
J-Space und Logos ist weder ein Handbuch über künstliche Intelligenz noch eine konventionelle philosophische Abhandlung. Es ist ein radikales Gedankenexperiment über Mensch und Maschine, über das Wesen des Denkens und die Frage, was es bedeutet, bewusst zu sein.
 
Ein Buch, das keine einfachen Antworten verspricht – aber Fragen stellt, denen man nicht so leicht ausweichen kann.
 
Erschienen in der edition kb8 bei BoD. 332 Seiten, 25 Euro, E-Book 9,99 Euro. Überall im Handel erhältlich.
 

Über den Autoren

Philosophische Fragen beschäftigen Alexander Müller von jeher. Aus seinem Kernfach, der Pädagogik heraus, ist er es gewohnt, Themen von den Wurzeln anzugehen. Auch Fragen wie diese: Was geschieht, wenn künstliche Intelligenz beginnt, über das Denken selbst nachzudenken?
Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Doch während wir ihre Fähigkeiten bestaunen und ihre Risiken diskutieren, wissen wir erstaunlich wenig darüber, was in ihrem Inneren tatsächlich geschieht. Mit dem sogenannten J-Space, einem verborgenen neuronalen Arbeitsraum, in dem KI-Modelle Informationen und Konzepte verarbeiten, bevor sie in Sprache übersetzt werden, erhält diese Frage eine neue Dimension.
Alexander Müller nimmt diese Entwicklung zum Ausgangspunkt einer ungewöhnlichen philosophischen Expedition. Im Zentrum steht ein intensiver Dialog mit einer künstlichen Intelligenz. An sein Studium der Sozialarbeit mit Schwerpunkt Musik und
Bewegung in Regensburg schloss Müller ein Dopperstudium der Erziehungswissenschaft und Klinischer Psychologie in München an; mit Medizin und Religionswissenschaft als Nebenfächer. 
Er promovierte über den Zeitbegriff in der Pädagogik. Müller war als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München in der Medizinischen Psychologie und in der Hirnforschung tätig. Schwerpunkt: der Zusammenhang von taktiler und optischer Wahrnehmung.
Nach einer Ausbildung im Fach Gitarre bei Abi von Reininghaus (A-Team) arbeitete Müller als Gitarrenlehrer. als Leiter eines
Waldkindergartens sowie als Jugendsozialarbeiter an einer Realschule. Er war Lehrer für Pädagogik und Psychologie an einer Fachakademie für Sozialpädagogik sowie an einer Fachoberschule. Außerdem leitete er eine Fachakademie für Sozialpädagogik.
Müller ist Familienvater. Tierfreund und Motorradfahrer.
 
Foto: Petra Niederhofer
 

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